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Schlag auf Schlag - MMG überträgt „Boxen im Ersten“
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Mit Know-how ins Leben - die DREFA-Mediengruppe bildet aus
Hier wird kommuniziert - media city leipzig feiert 10-jähriges Jubiläum mit Hoffest
Beiträge für KI.KA SommerTour 2010
Devid Striesow im Polizeiruf 110
„Kummerow“ feiert Kinopremiere
Mann-O-Mann 2010 – das Abenteuer geht weiter!
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Media Mobil GmbH (Steckbrief)
MEDIA MOBIL GMBH
Schlag auf Schlag
Media Mobil GmbH überträgt „Boxen im Ersten“
„Achtung, 4 … gleich … Jetzt!“ Was wie eine Ansage beim Telelotto klingt, spricht in Wirklichkeit Regisseur Marco Thoss in sein Headset. Und der Mann an Kamera 4 gehorcht, fängt den Sänger des Showacts ein. Thoss dirigiert weiter, 16 Kameras fangen ein, was dann über Millionen deutsche Bildschirme geht: Die 100. Sendung „Boxen im Ersten“.
Regisseur Thoss sitzt im HD-Übertragungswagen Ü8 der Media Mobil GmbH. Hier sind alle Plätze besetzt, Redakteure, Bild- und Tontechniker; allein fünf Mann sitzen an den Zeitlupenmaschinen. Und in einer zweiten Regie arbeitet Volker Drews an dem TV-Signal für den internationalen Markt. Auch er hat Wünsche an die Crew, höchste Konzentration ist nötig.
Mehr Details durch HD
„Mit bis zu 25 Mann an den Arbeitsplätzen zeigt der Wagen, was er kann“, erklärt Ü-Wagen-Leiter Hagen Schuler, der seinen Platz am Anfang des Bildtechnik-Pultes in unmittelbarer Nähe zur Regie hat. Vor ihm auf dem Bildschirm der Boxring, gleich wird Marco „Käpt‘n“ Huck dort seinen WM-Gürtel im Cruisergewicht verteidigen.
Die HD-Technik zeigt den Sport aus völlig neuen Perspektiven. „Durch die hochauflösenden Bilder können wir noch mehr Details vom Kampf zeigen“, beschreibt Hagen Schuler den Vorteil des neuen Standards. Und tatsächlich: In den Zeitlupen schmerzen die starken Rechten Hucks schon beim Zuschauen. Das Gesicht des unterlegenen Matt Godfrey verformt sich grotesk, bevor er zu Boden geht.
Fünf Runden und viel Arbeit
Der Hauptkampf bei dieser Boxnacht dauert nur fünf Runden, dann bricht der Kampfrichter den ungleichen Wettkampf ab. Die Sendung hat 22:30 Uhr begonnen, Marco Huck braucht keine 25 Minuten, um seinen Gürtel zu verteidigen. „Da bleibt mehr Zeit für die Zusammenfassungen der Vorkämpfe und von den Berichten aus dem VIP-Bereich.“
Während die Sendung noch läuft, baut ein Teil der Crew übrigens schon Teile der Ausrüstung zurück. Um 2:30 Uhr ist das Team fertig. „Wir schauen diesmal noch kurz zur After-Show-Party“, sagt Schuler. Langes Feiern ist allerdings nicht drin. Schon am nächsten Tag hat der Ü8 einen neuen Job – beim KI.KA.



