
DAS MAGAZIN IM PDF
DIE THEMENÜBERSICHT
MCA: Twelve Points
MCA am Bau der Düsseldorfer ESC-Bühne beteiligt
Interview mit Marc Bogaerts
neuer Chefchoreograf beim Fernsehballett
Goldkinder
BU connect Award in GOLD für MEINE NEUE FAMILIE
"Ringelgasse 19" in China
MotionWorks-Produktion bei Festival in Shanghai
Tierisch erfolgreich
Saxonia Media dreht 4. Staffel von „Tierärztin Dr. Mertens“
Signierstunde in der Ticketgalerie
Erfolgsautorin Corinne Hofmann zu Gast in Leipzig
Reportage zeigt „Handgemachtes“
MCS GmbH Sachsen-Anhalt begleitet Handwerker
Raubvögel über Falkenstein
Saxonia Media dreht neuen Polizeiruf
Neuer Sendeplatz für "Schloss Einstein"
KI.KA-Erfolgsserie nun samstags 14.10 Uhr
Strom von oben
Sonnenenergie für die media city leipzig
Goldener Spatz
Mailights in Thüringen
“Die Kinder sind es wert“
Informatiker der DREFA MSG kümmert sich um benachteiligte Kinder
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Media City Atelier (MCA) GmbH (Steckbrief)
MEDIA CITY ATELIER (MCA) GMBH
MCA: Twelve Points
MCA am Bau der Düsseldorfer ESC-Bühne beteiligt
36.000 Zuschauer im Düsseldorfer Fußball-Stadion, rund 120 Millionen in Europa am Fernseher: Das Finale des Eurovision Song Contest am 14. Mai hat gehalten, was sich die Fans im Vorhinein versprochen hatten: Jede Menge Glamour und Laserlicht, jubelnde Massen und sehenswerte Effekte. Schmachtfetzen und rockige Lieder, enthusiastische Gewinner und faire Verlierer. Und das auch bei den zwei Halbfinals davor.
Super zufrieden zeigten sich auch die Macher der Show, die 2011 unter dem Motto „Feel Your Heart Beat“ lief: 13,83 Millionen Zuschauer hatten im Ersten das Finale des ESC 2011 live aus der Arena in Düsseldorf verfolgt. Der Marktanteil der Show, die die ARD unter Federführung des NDR ausrichtete, lag mit 49,3 Prozent noch zwei Prozentpunkte über dem Wert der Übertragung im vergangenen Jahr. NDR Intendant Lutz Marmor war begeistert: "Das war eine exzellente Show! Das Wagnis, eine Fußball-Arena in ein gigantisches Fernsehstudio mit Zehntausenden von Zuschauern zu verwandeln, ist belohnt worden.“
MCA liefert Catwalk
Mittendrin im „Wagnis“ war auch ein Leipziger: Renè Zetzschke von der Media City Atelier GmbH (MCA). Zetzschke hatte seinen großen Auftritt vor dem großen Event. „Wir haben im Auftrag der für den Bühnenbau verantwortlichen MCI/ Studio Hamburg den strahlenförmigen Catwalk sowie die Hinterbühnen-Plattform und den Centerstage-Ring geplant und gebaut.“
„Eine herausforderndes Projekt“, gesteht Zetzschke. Der 350 Meter lange Catwalk, der in zehn identischen Strahlen von der Centerstage abging, musste beim Einbau exakt an die kreisrunde Bühne der Hamburger Kollegen passen. So wurden schon in der Planungsphase immer wieder via Internet das virtuelle Modell und die Maße geprüft. Erst als sich alle sicher waren, konnte mit dem Bau begonnen werden.
Extra Produktionshalle
„Zu diesem Zweck haben wir eine Halle auf der Leipziger Alten Messe gemietet“, verrät Bauleiter Zetzschke – in den Werkstätten der MCA wäre dafür kein Platz gewesen, denn die Gesamtfläche aller drei Bauteile beträgt rund 2200 Quadratmeter. Wegen der Genauigkeit ist alles CNC-gefräst worden. Insgesamt waren acht Tischler und vier Maler gut sechs Wochen im Einsatz, um alle Einzelteile fertigzustellen. Zudem wurden rund 800 Meter MiSTRIP LED Lampen vor Ort vom Medienanbieter in den Catwalk eingelassen.
Das komplette Material, inklusive der vorab ausgerechneten Zahl an Kleinteilen wie Schrauben, Nägel etc., ist dann in neun Trailern nach Düsseldorf transportiert worden. Drei Wochen dauerte der Umbau des Düsseldorfer Stadions in ein Fernsehstudio, der Zeitplan war eng. Exakt zum vorgesehenen Zeitpunkt konnte der Einbau der Bühne beginnen. Nach vier Tagen waren die Hamburger Bühnenbauer, unterstützt von Zetzschke für den Leipziger Part, fertig. „Das war schon anstrengend, aber zuletzt hat doch alles gepasst“, so Zetzschke. „Und die Zusammenarbeit mit den Hamburger Kollegen war vom Feinsten“, sagt er und man sieht ihm an, dass er ganz gerne mal wieder so ein Riesenprojekt mit den Hamburgern angehen würde.
Raab rockt mit Lena
Dann kam der große Moment: Drei Veranstaltungen gingen im wahrsten Sinne des Wortes über die Bühne. Und dann liefen auch die Stars zu Höchstform auf: Allen voran Moderatoren-Trio Anke Engelke, Judith Rakers und Stefan Raab. Stefan Raab überraschte am Beginn der Show mit seinem Eröffnungsauftritt - einer rockigen Version von Lenas letztjährigem Siegertitel "Satellite" mit 43 Lena-Doubles und einem kurzen Auftritt der Vorjahressiegerin.
Überraschender Sieger wurde das Duo Nikki und Eli aus Aserbaidschan. Begleitet von Windmaschinen und Goldregen zeigten sie die ganz großen Gefühle. Das belohnten Zuschauer und Jurys nach einem Abstimmungskrimi mit 221 Punkten und dem ersten Platz. Die beiden zeigten sich überglücklich: "Unser Traum ist wahr geworden, vielen Dank an alle, die für uns gestimmt haben!" Lena errang für Deutschland den zehnten Platz und überreichte freudestrahlend die Trophäe an das Duo aus Aserbaidschan.



