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Partner Pferd
Sport und Spaß auf der Messe - Karten bei der Ticketgalerie
Vier Stunden in HD
MMG überträgt SemperOpernball mit dem Ü8
Weihnachten bei uns
DREFA-Unternehmen bei Quotengarant
Mit Hightech und Augenmaß
Colorist Markus Wawra von der MCS GmbH Thüringen sorgt für den richtigen Look
„Bei mir wird nicht dressiert“
Im Synchron- und Tonstudio Leipzig bringt Katrin Fischer Kinder zum – richtigen – Sprechen
Medien-Preis ausgeschrieben
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Kunst vom Trottoir
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Media & Communication Systems (MCS) GmbH Thüringen (Steckbrief)
MEDIA & COMMUNICATION SYSTEMS (MCS) GMBH THÜRINGEN
Mit Hightech und Augenmaß
Colorist Markus Wawra von der MCS GmbH Thüringen sorgt für den richtigen Look
Raumschiffartig leuchtet die Bedienkonsole in einem fast mystischen Licht. Es scheint, als ob der Kommandant des Raumschiffes, vor dem hochauflösenden Bildschirm sitzt und die Erdenbürger beobachtet. Hinter ihm sind drei bequeme Ledersessel fixiert, die den Mitreisenden einen bestmöglichen Blick bieten. Doch dies ist keine Szene aus einem Science-Fiction-Film, es handelt sich um die Farbkorrektur-Suite der MCS GmbH Thüringen in der media city leipzig. Der Kommandant heißt Markus Wawra und ist Colorist. Er ist dabei, eine Folge des Erfolgsformats „Schloss Einstein“ (Saxonia Media) zu bearbeiten. Wawra schaut genau hin: Szene für Szene, Bild für Bild und sehr bedächtig. „Hier“, sagt er und zeigt auf den Monitor, „an dieser Stelle müssen die Lichtverhältnisse angepasst werden. Es gibt kleine Abweichungen in den Rottönen“ und korrigiert diese sogleich mit einem der zahlreichen Bedienelemente.
Wawras Arbeitsgerät ist ein leistungsstarker Rechner. Mit einem Panel steuert er die Korrektursoftware, die Kringel und Kugeln auf dem Bildschirm erzeugt, die wiederum die Werkzeuge für Änderungen von Farbwerten und Helligkeit sind. In die Software integrierte Messgeräte zeigen zwar Zahlenwerte an, aber die nutzt Wawra nur zur Unterstützung. Er weiß, dass seine Augen mehr sehen.
Der besondere Look
Kleine Schwankungen im Farbspektrum sind übrigens ganz normal, erklärt der Colorist: „Beispielsweise, wenn beim Dreh Sonne und Wolken schnell wechseln und das Drehteam keine Zeit hat, auf die gleichen Lichtverhältnisse zu warten.“ Im Mittelpunkt der Korrekturen stehen nicht etwaige Fehler, sondern das einheitliche Erscheinungsbild eines Films.
Kameramann und Regisseur entscheiden sich aus inhaltlichen Gründen für einen bestimmten Look – etwa gedimmtes Licht, geringerer Kontrast bei einer Traumszene oder eine dominierende Farbe. Und für diesen Look ist Markus Wawra gefragt. Bei der Arbeit ist es üblich, dass der Kameramann oder der Regisseur eine Zeit lang „ihrem“ Coloristen zur Seite stehen.
Erfahrung zählt
Seit knapp zwei Jahren coloriert der gelernte Film- und Videoeditor „Schloss Einstein“ und hat dabei eine ganze Menge Erfahrung sammeln können. Inzwischen konnte Wawra auch schon einen kompletten Tatort und diverse Dokumentationen colorieren. „Je länger man diese Arbeit macht, umso mehr sieht man“, sagt Wawra. Und den geschulten Blick nimmt er mit nach Hause: „Inzwischen kann ich keine Kinofilm mehr gucken, ohne auf den Look des Films zu achten“, schmunzelt Wawra.


