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„Das Programm wird als Fortschritt betrachtet“
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„Das Programm wird als Fortschritt betrachtet“
Interview mit Stefan Laux (SWR) über MIRAAN von der DREFA MSG
Im Mai 2011 hat der SWR das neue MIRAAN-Dispomodul der DREFA MSG eingeführt, im September folgt der HR. Die Software ist das Hauptwerkzeug zur Disposition und Abrechnung von Produktionen im Planungsprozess einiger Rundfunkanstalten. Stefan Laux ist der Projektverantwortliche beim Südwestrundfunk (SWR) für Einführung und Betrieb von MIRAAN. Im Interview kann er berichten, dass die neue Software den Mitarbeitern schon nach kurzer Zeit vertraut ist.
Wie ist die Einführung des Systems beim SWR gelaufen?
Die Umstellung lief ohne große Überraschungen. Fehler, die sich während der Abnahme nicht zeigten, sind im Realbetrieb irgendwie immer zu erwarten. MIRAAN4, SWR-intern unter dem Namen „PPS“ bekannt, ist schließlich keine bloße Weiterentwicklung, sondern eine komplette Neuentwicklung, allerdings auf Basis der Datenbank der Vorgängerversionen. Da wir die erste Anstalt sind, die diese Version produktiv einsetzt, werden wir eben vornehmlich mit den unvermeidlichen Kinderkrankheiten des Produkts konfrontiert. Die Umstellung lief dahingehend doch relativ reibungslos und Fehler konnten in Zusammenarbeit mit der Qualitätssicherung der DREFA-MSG rasch behoben werden.
In welchem Zeitraum erfolgte dieses so genannte Bugfixing?
Insgesamt vier Wochen dauerte die Einführung inklusive Fehlerbehebung. Das ist ein akzeptabler Wert.
Welche Änderungen mussten außerdem umgesetzt werden?
Kleinere Geschichten. Zum Beispiel waren beim neuen MIRAAN die Drucktools etwas anders als früher, und das führte anfänglich zu Irritationen, ebenso die eingeschränktere Zwischenablagefunktionalität… Wir haben einen relativ breiten Nutzerkreis. Die drei großen Hauptstandorte sowie viele kleinere Nebenstandorte wie etwa Freiburg, Mannheim und Karlsruhe. Da kommen wir zusammen auf etwa 800 Clients. Anfangs war die Anzahl der zugelassenen User an der Datenbank zu gering, da die Software in dieser Hinsicht anspruchsvoller ist. Aber auch das konnte, wie schon gesagt, rasch geändert werden durch Anpassung der Datenbankparameter.
Wie klappt die Gewöhnung der Mitarbeiter ans neue Programm?
Die Umstellung auf eine neue Software ist in der Regel mit Anpassungsschwierigkeiten verbunden. Bei einer neuen Technologie fragen sich viele, warum man etwas Gewohntes und Funktionierendes gegen etwas Neues austauschen muss. Das Programm ist inzwischen mit den Schulungen gut angenommen worden und wird als Fortschritt betrachtet. Die Software läuft zuverlässig. Jetzt konnte sich jeder damit anfreunden und offenbar kommen alle gut damit zurecht, so dass das Gefühl vorherrscht, als hätte es MIRAAN so schon immer bei uns gegeben.
Vielen Dank für das Gespräch.


