
DAS MAGAZIN IM PDF
DIE THEMENÜBERSICHT
Automatisch wie neu
DREFA MSG präsentiert innovative Ansätze
Tanzen zum Quadrat
Fernsehballett experimentiert mit Augmented Reality
Von Generalen, Königen und starken Frauen
13. Staffel "Geschichte Mitteldeutschland" gestartet
Festival der Rekorde
DREFA MSG als Dienstleister beim Dokfilm-Festival
Hier geht‘s in die Medien
Interview mit Personalmanagerin Sybille Dowidat
FineX-Ausbildungspreis 2011
Azubis der MCS GmbH Thüringen ausgezeichnet
Den Job einfach ordentlich machen
MCA hat besten Veranstaltungstechniker Sachsens
Italien-Stammtisch in der media city leipzig
In der media city leipzig wird’s italienisch
Sechs Deutschlandpremieren bei euro-scene
Mit der Ticketgalerie zum Theaterfestival
Herbert tourt wieder
Ticketgalerie bietet Karten für Grönemeyer-Konzerte
Ein Preis der Hoffnung
Leipziger Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien vergeben
Neue Führungsriege beim MDR
Prof. Dr. Karola Wille neue Intendantin
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Firma (Steckbrief)
DREFA MEDIA SERVICE GMBH
Automatisch wie neu
DREFA MSG präsentiert innovativen Ansatz für Videodigitalisierung auf Hausmesse
In den letzten Wochen hat Peter Zenk per Bahn und Flugzeug jede Menge Bonusmeilen gesammelt. Grund der vielen Reisen: Recherchen vor Ort, um am 1. Dezember 2011 auf der Hausmesse der Leipziger DREFA Media Service GmbH potenziellen Kunden eine passende, schnelle und preiswerte Lösung zum Thema Videodigitalisierung präsentieren zu können.
Einsatz der Roboter
Die Nachfrage am Markt ist da. Zum Beispiel planen derzeit die ARD-Anstalten, ihr Sendematerial vom Band auf digitale Trägermedien umzuspielen. Und auch die privaten Sender haben in den letzten 20 Jahren massenhaft Bänder gesammelt. Abermillionen Stunden an Sendematerial harren der Digitalisierung.
Fündig geworden ist Peter Zenk, Leiter Digitalisierung der DREFA MSG, in Ostfrankreich. 40 Kilometer südlich von Genf, bei Annecy, hat die Firma Front Porch Digital ihr internationales Hauptquartier. „Herzstück ihrer Digitalisierungslösung ist ein Industrierobotersystem namens SAMMA ROBOT“, erklärt Zenk. Nahezu in Echtzeit wandle die Maschine Videobänder in digitale Files um.
Sieben auf einen Streich
Und nicht nur eines auf einmal: Vom in den Archiven üblichen Beta-Format können gleichzeitig sieben Bänder digitalisiert werden. Das ist nicht der einzige Vorteil des Systems. Sind auf einem Band beispielsweise mehrere Beiträge, lassen sich durch die Eingabe der exakten Laufzeiten auch separate Files produzieren.
„Eingestellt wird das alles in der Arbeitsvorbereitung“, erläutert Zenk, der das System mehrfach selbst ausprobiert hat. Über eine Eingabemaske gibt man je Kassette die Formaldaten ein, die exakten Laufzeiten der Beiträge, das gewünschte Format etc. Ein Label mit einem Barcode wird erstellt.
Nach der vorab realisierten automatischen Reinigung der Videokassette wird sie dann einfach in den Digitalisierungsroboter eingesteckt. Über das Label bekommt die Maschine alle notwendigen Daten, um den Job automatisch auszuführen. Die Files werden automatisch abgelegt, zudem alle Arbeitsschritte protokolliert.
„Wenn man sich überlegt, wie viel Material man mit einem System, dass im Zweischicht-Betrieb gefahren wird, digitalisieren kann, ist das schon enorm“, sagt Zenk. Das wirke letztlich auch kostensenkend, zumal die Investitionen im Vergleich zu Konkurrenz-Verfahren wesentlich geringer seien. Das haben auch andere Kunden von Front Porch weltweit erkannt. So arbeiten etwa in der Library of Congress in Washington insgesamt vier solcher Systeme.

