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Von Leipzig in den Nahen Osten
DREFA MSG präsentiert sich auf CABSAT in Dubai
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Kinderfilm-Produktion erhält „Heinrich-Wolgast-Preis“
Standortwerbung in Tokio
MCS Sachsen animiert Standortvorteile für Sachsen
Ein Küken fürs Ballett?
Fernsehballett testet neue Tänzerinnen und Tänzer
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DREFA Media Service GmbH (Steckbrief)
DREFA MEDIA SERVICE GMBH
Von Leipzig in den Nahen Osten
DREFA MSG präsentiert sich auf der CABSAT MENA in Dubai
Auch in diesem Jahr hat sich die DREFA Media Service GmbH in Dubai, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, auf der CABSAT MENA präsentiert. Die mittlerweile 17. Internationale Messe für digitale Medien, ausgerichtet auf den Nahen Osten, Afrika und Südasien, fand von 8. bis zum 10. Februar statt. Vor Ort waren Akram Hatem, Eric Koch und Peter Zenk, Leiter Digitalisierung der DREFA MSG, der im Interview berichtet.
Was haben Sie in Dubai der Fachwelt gezeigt?
Wir waren schon 2010 in Dubai mit einem eigenen Stand. Ziel der Messepräsenz ist es, diese Region für den Bereich Audio- und Filmdigitalisierung zu erschließen. Das Marktpotenzial ist nach unserer Einschätzung groß. Auch in diesem Jahr haben wir unsere Software-Lösungen vorgestellt. Zudem haben wir die Messe genutzt, um unser gemeinsames Forschungsprojekt mit dem Leiter für den Studiengang Medientechnik Professor Steffen Strauß von der Fachhochschule Anhalt in Köthen vorzustellen: Unter welchen Umständen und wie lassen sich analoge Archivmaterialien nach der Digitalisierung anhand des Referenzsignals automatisch auf einen technisch richtigen Farbwert korrigieren?
Wie war das Interesse der Ausstellungsbesucher?
Nicht schlecht, wir hatten regen Besuch. Allerdings war die Resonanz im vergangenen Jahr besser. Das lag aber weder an unserer Präsentation noch an falschen Produkten. Es war schlicht die schlechte Wirtschaftssituation in der Region. Die Wirtschaftskrise hat hier mit Verzögerung eingesetzt. Schon auf der Fahrt vom Flughafen zum Hotel konnte man sehen, dass viele Baustellen heute noch so aussehen wie im vergangenen Jahr. Das hat sich auf der Messe widergespiegelt. Die Kollegen von unserem Standnachbarn, einer Gemeinschaftspräsentation des Freistaats Bayern, bestätigten diese Einschätzung.
Muss man den Messebesuch jetzt als Fehlschlag bezeichnen?
Auf keinen Fall. Wie schon gesagt, wir hatten viele gute Gespräche mit neuen Interessenten, haben dargelegt, wer wir sind und was wir können. Darüber hinaus haben wir die Zeit genutzt, um Kontakte aus dem letzten Jahr aufzufrischen. Generell muss man bedenken, dass Kontakte im arabischsprachigen Raum anders und langwieriger geknüpft werden als in Europa. Aber mit Herrn Hatem haben wir ja einen Muttersprachler, der mit den Gegebenheiten der Region sehr vertraut ist.
Jetzt heißt es also warten und schauen, was passiert?
Wiederum Nein. Wir werden unsere Kontakte aktiv aufbereiten, werden dranbleiben. Es ist niemals falsch, zu zeigen, wer man ist und was man kann. Anpassungsbedürftig ist allein die Wahl der Mittel, zum Beispiel, wie groß und in welcher Art man präsentiert. Und es stellt sich in der Auswertung natürlich auch die Frage, was wir für unsere künftige Außendarstellung lernen können.


