DREFA Mediengruppe



MDR schlägt Brücken nach Kaliningrad



Bild: MCS GmbH Sachsen

Das Flaggschiff der Mediamobil überträgt begeisterndes Kulturbrücke-Konzert

Bernhard Obenaus ist noch immer beeindruckt von den zweieinhalb Tagen Aufenthalt in Kaliningrad: „Ein dichtgedrängtes Kulturprogramm, viele hochinteressante Begegnungen und eine klasse Organisation haben die Reise zu einem großen Erlebnis gemacht“, berichtet der Geschäftsführer der MCS GmbH Sachsen. Auch die große Herzlichkeit der russischen Gastgeber habe dazu beigetragen.

Gemeinsam mit Geschäftsführer-Kollegen aus der DREFA-Gruppe, wie Uwe Geißler von der DREFA Media Holding und Michael Faatz von der Ticketgalerie, gehörte Obenaus zu den Vertretern aus Politik, Medien und Kultur, die zur „Kulturbrücke Kaliningrad“ gereist waren, einer gemeinsamen Projektwoche des MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNKS und der russischen Stadt an der Ostsee.

Begeisterungsstürme und stehende Ovationen


Diese Medien-Projektwoche vom 18. bis 24. Januar 2010 zielte vor allem auf die deutsch-russischen Verständigung. Schwerpunkte waren Themen aus dem alten Königsberg, heute Kaliningrad. So wurde beispielsweise die Geschichte der Heimatstadt von Immanuel Kant in unterschiedlichen Hörfunk-, Fernseh- und Internetbeiträgen des MDR genauso beleuchtet wie das Leben heute. Während der Projektwoche war nicht nur Kaliningrad im Mittelpunkt des MDR-Programms. Auch die verschiedenen Kaliningrader Medien widmeten sich Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Unbestrittener Höhepunkt der Kulturbrücke war am 23. Januar das gemeinsame Konzert des MDR SINFONIEORCHESTERS mit dem russischen Organisten Artjom Chatschaturow im wiederaufgebauten Königsberger Dom. „Das Konzert war auch wegen der besonderen Akustik im Dom außergewöhnlich gut“, erinnert sich Bernhard Obenaus. Beifallsstürme und stehende Ovationen hätten kaum ein Ende genommen.

Mediamobil auf Reisen 

 

Aufnahmen vom Dom in Kaliningrad (Bild: MDR/Igor Sarembo)

Für eine angemessene Aufzeichnung des Konzerts hatte die Mediamobil GmbH extra ihr Flaggschiff, den HD-Übertragungswagen Ü8 inklusive Rüstwagen und 13 MMG-Mitarbeiter nach Russland geschickt. Es klingt leichter, als es letztlich war, die 800 Kilometer auf dem Landweg zu überbrücken und alles rechtzeitig aufzubauen. Zudem mussten umfangreiche Vorarbeiten geleistet werden, wie etwa die Ausfertigung von Bestands-Listen für den Zoll in deutscher und russischer Sprache. Und die Überprüfung an der russischen Grenze dauerte dann auch gut sechs Stunden. Die Aufzeichnung in Kaliningrad selbst klappte prima, wenn auch die minus 22 Grad vor Ort die Technik strapazierten.  

„Wir sind begeistert, dass das Interesse an der ‚Kulturbrücke Kaliningrad‘ in Mitteldeutschland aber auch hier in Kaliningrad so riesengroß ist und freuen uns, dieses Projekt ins Leben gerufen zu haben“, fasste MDR-Intendant Prof. Udo Reiter am Ende der Projektwoche seine Eindrücke zusammen. „Über die Musik kommen wir ins Gespräch, wie wir gemeinsam die Zukunft gestalten können – besser als es unsere Väter in der Vergangenheit getan haben.“